Vanitas: Das Leben Ein Traum Lyrics
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1. Absurde Existenz
In dem Moment, in dem man lacht,
Wenn die Liebe in einem erwacht
Muss ein anderer Mensch leiden,
Ein anderes Paar scheiden
Die Existenz ist so absurd
Sieht man den Tod in der Geburt
In dem Moment, in dem man leidet,
Wenn man von seiner Liebe scheidet
Darf ein anderer Mensch lachen,
Wird sie in jemandem erwachen
Die Existenz ist so absurd
Sieht man den Tod in der Geburt
Wie entweicht man dem Zweifel,
Der einen von der Welt entzweit?
Wie umgeht man seine Entschlusslosigkeit?
Wie erkennt man die Bestimmung,
Die in jedem von uns steckt,
Wenn sich jeder vor sich selbst versteckt?
Durch die Armut an Menschlichkeit
Wird der Mensch entzweit
Eine Gestalt, die nur noch KA¶rper ist
Und seine GefA¼hle vergisst
Voll Neid und Gier, so selbstverliebt,
Von auAYen nur bestimmt
Der Mensch wie sein Schicksal
Ist taub, stumm und blind
Man spA¼rt des Lebens ersten Kuss,
WA¤hrend jemand sterben muss
Dein erster Atemzug
Nimmt irgendwem die Luft
Man hA¶rt seine ersten Worte,
WA¤hrend jemand an der Pforte
Zum Aœbergang ins Jenseits steht
Und fA¼r immer von uns geht
Der Tod fA¤ngt fA¼r dich erst an,
WA¤hrend jemand sterben kann
Wenn jemand dich ins Leben stA¶AYt
Wird ein anderer erlA¶st
Man hA¶rt seine ersten LA¼gen,
WA¤hrend jemand fast schon drA¼ben
Endlich die Belohnung sieht
FA¼r die jahrlange WehmA¼tigkeit
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2. Die Offenbarung
Die Zeit scheint nahe
Die Menschheit bereit
Gnade sei mit Euch
Von ihm, der ist und der war und der kommt
Wer Ohren hat, der hA¶re
Was der Geist zu ihm sagt
Wer Augen hat der schaue,
Bis er die Wahrheit zu erkennen vermag
Die Sonne wird schwarz wie ein Trauergewand
Und der ganze Mond wird wie Blut
Die Sterne des Himmels fallen herab
Und das Wasser erhebt sich zur Flut
FA¼rchtet Euch nicht
Glaubt an Gott und glaubt an mich
Seid fA¼r die neue Welt bereit
FA¼hlt euch von SA¼nde nun befreit
Eine TA¼r ward geA¶ffnet
Eine Stimme erklang
Der Engel vor uns
Hat die Kleider im Blute weiAY gemacht
HA¶rt die letzte Posaune
Seht die Schalen des Zorns,
Die A¼ber die Erde gegossen
Todbringend uns alle befreien
* BACK TO TOP *
3. Der Kurze Hoffnungsschimmer
Krank von dieser Situation
Nicht mehr fA¤hig zu leben vor Frustration
An Verwirrung erkrankt,
Voll Verzweiflung und angsterfA¼llt
Liege ich ermA¼det, hoff' die Zeit vergeht, Betrachte das Kreuz das vor mit steht
Ohne Kraft scheint mein Gehirn,
In Gedanken an mein klA¤gliches Verlieren
Es ist die Monotonie, die mich niedergerafft,
Wie ein Teufelskreis aus dem ich's nicht mehr schaff
Es gibt nur noch einen, den erlA¶senden Weg
Die Monotonie hat mich niedergerafft,
Wie ein Teufelskreis aus dem ich's nicht mehr schaff
Ich spA¼re kaum noch Hoffnung,
Dass dieser Zweifel vergeht
Noch einmal versuche ich ihm zu entrinnen
Kauf mir Rosen um mich Freuden zu besinnen
Der strahlende StrauAY erhellt den Raum
Einen Augenblick leb' ich meinen Traum
Ich seh', dass all die Qual und MA¼he etwas bringt
Ich fA¼hle wie mein Leben zu leben beginnt
Seht mich an ich lebe
Ich riech den Lebensduft
Seht mich an ich hoffe
Ich atme Lebensluft
Seht mich an ich tanze
Ich tanze und ihr lacht
Seht mich an ich laufe
Lachend durch die Nacht
Seht mich an ich lebe
Ich bin nicht mehr allein
Seht mich an ich hoffe
Sehe Sinn in meinem Sein
Seht mich an ich tanze
Ihr klatscht, der Vorhang fA¤llt
Seht mich an ich laufe
Lachend durch die Welt
Dornen auf den Rosen, ein kurzer Schrei
Blut auf den Fingern, der Traum vorbei
Das erhellte Zimmer verfinstert sich,
Der kurze Hoffnungsschimmer verlA¤sst mich
Mein Wille lA¤sst nach, mein Geist wird schwach
Ich versuch' mich zu erinnern was mein Leben gebracht
ErschA¶pft und ausgelaugt,
Das Leben verschlafen, dem Traum entraubt
Das Licht des Mondes streichelt mein Gesicht
Ich sehe mich selbst, doch mein Selbst sieht mich nicht
Den Finger am Abzug, ich werde ausgelacht,
Doch es gibt kein zurA¼ck, in meiner letzten Nacht
* BACK TO TOP *
4. Das Leben Ein Traum
Warum nur, warum nur ich?
Ich habe euch doch nichts getan
Eure Blicke, eure Blicke tA¶ten mich
Warum seht ihr mich so an?
Was wollen all die Augen?
Warum starren sie zu mir?
Ich hA¶r immer diese Worte:
Trink des Teufels Elixier!
Blutige TrA¤nen auf ihren Wangen
Trockne sie mit deinen KA¼ssen
Lust strA¶mt durch meinen Leib
Widerstehe nicht
Ich sehe Bilder der Verdammnis
Sieh nur hin, genieAYe sie
Die Begierde nimmt mich in Besitz
Widerstehe nicht
Ist dieser Raum RealitA¤t?
Ich weiAY nicht, ob hier Zeit vergeht?
Ist alles hier nur Utopie?
Bin ich Opfer meiner Phantasie?
Das Leben ein Traum
Der Traum ein Leben
Trugbild und Sein
Wahrheit und Schein
Das Leben ein Traum
Der Traum ein Leben
Trugbild und Sein
Wahrheit oder Schein
* BACK TO TOP *
5. Mein Kaltes Grab
Zum letzten mal schlieAY ich meine Augen
Sag Lebwohl der Menschheit nun
Schon lange war's mir ein BedA¼rfnis
Diesen letzten Schritt zu tun
Mein Herz schlA¤gt langsam, in Gewissheit,
Dass es hat seine Pflicht erfA¼llt
Mich zu leiten und zu wA¤rmen
Bis es nun selbst wird ausgekA¼hlt und stirbt
Nun gibt es weder Nacht noch Tag
Ich bin in Dunkelheit gehA¼llt
Eine goldne Schrift gedenkt der Zeit,
Als ich noch wie ihr gefA¼hlt
Doch Eure Blumen sind lA¤ngst verwelkt
Und Eure KrA¤nze verwittert
Nur Schutt und Stein ist was A¼brig bleibt
Meine Seele ist erbittert
Jetzt ruh' ich hier in meinem Sarg,
Eingebettet in mein kaltes Grab,
Als Teil der Menschheit verendet
Ich ruhe hier nun jeden Tag,
Eingeschlossen in mein kaltes Grab,
Kein Gedanke wird an mich verschwendet
* BACK TO TOP *
6. Daimonion
Ist alles so, wie es scheint zu sein?
Erkennt man die Wahrheit durch Blicke allein?
Kann man durch HA¶ren alle WA¶rter verstehen?
Sprich zu mir - lass es in mir geschehen
Ist alles wirklich was wir so benennen?
Sind wir imstande Gut und BA¶se zu trennen?
Was nehmen wir wahr, wenn wir etwas sehen?
Sprich zu mir - lass es in mir geschehen
Daimonion - zeig mir den Weg
Bestimme die Richtung
ErhA¶r mein Gebet
Daimonion - zeig mir den Weg
Bestimme die Wahrheit,
Die A¼ber uns steht
Ist der Anschein der Wirklichkeit schon unsere Wahrheit?
Bringt uns nichts zu Wissen womA¶glich Klarheit?
Wohin fA¼hrt der Weg, auf dem wir gehen?
Sprich zu mir - lass es in mir geschehen
Ist alles Reine fA¼r uns selbstverstA¤ndlich?
Wohin fA¼hrt das Denken uns letztendlich?
Macht es uns weise, wenn wir glauben zu verstehen?
Sprich zu mir - lass es in mir geschehen
Daimonion - zeig mir den Weg
Bestimme die Richtung
ErhA¶r mein Gebet
Daimonion - zeig mir den Weg
Bestimme die Wahrheit,
Die A¼ber uns steht
Muss ich denn blind sein, um sehen zu kA¶nnen?
Muss ich denn taub sein, zu hA¶ren?
Muss ich denn Gott sein, um verzeihen zu kA¶nnen.
Kann mich Nichtwissen denn stA¶ren?
Daimonion ...
Mein Spiegelbild starrt mich an
Ich wage kaum zu schauen
Das Selbstbild meiner Wahrheit
Reflektiert mir kein Vertrauen
Als Wahrheit getarnt, ist die LA¼ge prA¤sent,
Auch in meiner Person versteckt.
Das Spiegelbild hat mich ausgelacht,
So ist der Selbstzweifel erwacht.
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7. Walzertanz Im Flammenmeer
Mein Sinn des Lebens ist personifiziert
Mit deren Liebe dergleichen variiert
In ihre Ketten gelegt fA¼hle ich mich unendlich frei
Meine Todessehnsucht wird zum Leben verfA¼hrt,
Wenn sie meine Gedanken hin zu ihren entfA¼hrt
Und meine Seele berA¼hrt, erinnere ich,
Den Walzertanz im weiten Flammenmeer
Ihr langes Haar flattert im Wind
Tanz mit mir mein Feuerkind
Wie es damals war, in dieser einen Nacht
Als die Flammen uns riefen, als der Tag verging,
Als sich das lodernde Feuer in unseren Herzen verfing,
Sah ich erstmals den Sinn, den wahren Lebenszweck,
Beim Walzertanz im weiten Flammenmeer
Ein Waltertanz im Flammenmeer
Ist mein innerstes Begehr
Ein Walzerschritt im Feuerrausch
Die Vollendung
Ein Walzertanz der Flammenschar
Stellt die Kraft der Liebe dar
Ein dunkles Paar im Feuerwind
Die ErlA¶sung
Voll Erhabenheit und Eleganz
UmhA¼llt von zauberhaftem Glanz
Von Glut und Feuer umgeben
VerfA¼hrt sie mich zu neuem Leben
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