Search Bands

Taunusheim: Nebelkampfe Lyrics

Choose a Taunusheim song...

1.  Sleipnir
Noch verschleiert Nebel deine Sicht.
Kein Laut dringt an dein Ohr.
Doch die Zeit, da die Stille bricht,
steht steinschmetternd nun bevor.
Acht machtige Eichen stampfen kargem Boden tiefe Risse. Rabenschwarze
Augen blitzen auf,
um zu erschuttern Mannesmut.
Sturme stossen schaumend aus der Tiefe dieses Rachens.
Ungezugelt, peitschend schlagt der Schweif nach Hindernissen.
Die Winde zerschnitten vom Mahnenhaar,
manch Mannen traben auf, mit Ger zum Schutze zum Kampfe,
treiben sie Ross gen Sleipnirs Lauf.
Im Tale dort raffen sich blutend
die Unterlegenen mit schwerem Schritt,
versammelt noch einige Mutige,
noch Kampflust im feurigen Blick.
Der Eichen unfallbarer Wuchs,
noch lang vom Grund erhebend.
Augen spiegeln wieder,
fahle Blicke auf der Erde.
Getrankt mit Blut des einen Rachen,
Wolfe reissen grosse Stucke...
* BACK TO TOP *
2.  Getrunken Das Bier
Von der Ferne zu erkennen die Ruder, die Segel gestarkt vom Wind. Der
Ruf der Freunde am Ufer, gebadet im Met; betrunken sie sind.
Rauchschwaden sind schon zu erkennen, sie durchkammen die klare Luft.
Leget darauf die Holzer zum brennen und das dort bratende Fleisch bringt
diesen Duft. Das Schwert ins hohe Gras gerammt, den Schild als
Ruckenlast, nur Met behangen der Mannen Leiber, lass fullen dein Horn,
sei unser Gast.
Allzu fruh kam ich an manche Orte, an einige allzu spat. Getrunken das Bier
oder noch nicht gebraut Ð der Liestge kommt selten zur Zeit.
Erzahlt man sich heute wie Sleipnir ritt, des Kindes Augen weit Schritt
fur Schritt, des Alten dort Wissen reich an Ruhm, noch reichts nicht aus fur
Gagnrad dort ruhend.
Brenne hoher Feuer, lass sehn dein Kleid, wie wunderschon du bist. Male
deine Bilder auf unseren Augen, wirf Schatten aus Baum und Geist. Keinen
Abend mehr singen wir kein Lied, um unserer Gotter Taten ehren, leeret
eure Horner, doch vergesset nicht; so kippet den ersten Tropfen auf Erden.
Allzu fruh kam ich an manche Orte, an einige allzu spat. Getrunken das Bier
oder noch nicht gebraut Ð der Liestge kommt selten zur Zeit.
* BACK TO TOP *
3.  Nebelkampfe
Druckt mir gar das Feuer in meiner Hutte
die Hitze auf den Rucken,
doch noch tanzt sanft das Licht in den Winkeln.

Das besorgte Herz erschwert mein Schreiben,
das singende Kind vor den Fenstern nah weinend,
als ahnte es den Todesregen,
noch war's nicht ich, der's verriet.

Kaum selber will ich's niederschreiben,
kaum selber wissen, was uns widerfohrt,
kaum ich glauben kann, daß Odins Lied
gerouschlos zu Boden sinkt.

Nicht in Wagemut verdorrt mein Korper,
nur Angste plagen meinen Geist,
konnt ich auch rufen, denken, kompfen, handeln,
die Zeit zerschlagt auch das starkste Schwert.

Sturme des Adlers, Nebel der Hel,
Donner des Hammers, leitet sie fehl.
Gesange der Saga, leitet sie fehl.

Sieh mir doch endlich in die Augen,
gib mir die Jugend, die ich jetzt brauch.
Mach mich sorgenfrei und siegeshungrig,
lass zerbersten den Schild des Feinds.

Keine Taubheit kann das Stampfen uberhoren,
der sich nohernden Pferde, wutschnaubend rohrend.
Keine Speerlonge mehr entfernt die Sippe,
brechen sie ein die Saulen Thrudheims.

Sturme des Adlers, Nebel der Hel,
Donner des Hammers, leitet sie fehl.
Gesange der Saga, leitet sie fehl.
Vertieft in den Liedern, den Sagen, den Reimen,
verfolgt mich der Anblick, der uns droht,
wenn ich einst hinunter der Dorfgrenzen schaue
und der Reiter sein Kreuz durch die Gotterwelt bohrt.

Noch kann ich den Tag nicht nennen,
da unser Blut die Wiesen nohrt. Ich geb'
dir mein Wort, daß uns're Houpter sich niemals beugen,
nicht vor deinem Kreuz.

Zur Zeit des Wolfes, des Schwertes, des Schildes,
wenn Naglfar seine Segel hisst,
werden wir in den Reihen uns'rer Gotter kompfen,
ein allerletztes Mal.
* BACK TO TOP *
4.  Wundenschmiede
Eines Tages ging ich entlang den Pfad,
voll Blut des Waldes Reich.
Kein Fleck von unberuhrter Schonheit mehr,
mein Schwert wart stets bereit.

Nur mit Trankeskraft und Fleischesblut betrat
ich Schritt fur Schritt den Pfad.
Nur bemerkt vom Tier des dichten Walds,
blieb er aus, der Verrat.

Bilder der Heimat aus ferner Zeit,
die heute von Blut gewellt,
des Volkes der Ferne,
vom Feinde zur blossen Erinnerung entstellt.

Mein Heer die Geluste nach Rache,
mein Stolz ist die Waffe, das Schwert,
mein Hass das Gericht, das verachtet
und jedem Opfer die Gnade verwehrt.

Zur selben Zeit nicht weit von dort
entarnnen wenige dem grausamen Tod,
statt aus Gnade, durch der Nornen Wort,
solch Grausamkeit farbt Gras und Augen rot.

Klingenreich und durch Hass getrieben
wurd die Flucht zum Kampfeszug.
Trotzt den Waldern,
denn es sind die der Gotter,

bereit zu empfangen des Feindes Blut.
Gleich wohl wie ich, die uberlebenden Mannen
gingen auf den Hugelseiten,
kreisten ein dieses Volk,

das zu zerschlagen suchte,
unseren Glauben an Runenzeichen.

Unser Heer die Geluste nach Rache,
unser Stolz ist die Waffe, das Schwert,
unser Hass das Gericht, das Verachtet
und jedem Opfer die Gnade verwehrt.
* BACK TO TOP *
5.  Taunusheim
To all the people,
Never heard about the place that we call home.
To all the ignorant,
Never saw the chain of mountains we are from.

To all the vagrants,
Never wandered through the secret paths.
To my auditory,
Never felt the spirit of the cold wind,
That tells his tales and nothing less.

Into the deep the fog is creeping,
To where the trees stood once before.
The brook is forcing its way down,
Obliged the slope and nothing more.

It saves its inhabitants by the wooden wall, which
Will never fall. This is the land Taunusheim.
Believe me there,
In former times the kings were proud to be.

Where warriors knew for what they had been fighting.
For the most beautiful maiden and the highest tree.
When at night Manis brightness is the only lightning.
Taunus the land of the wooden mode a

Taunus the home of the deer
Taunus the ravens eyrie a
Taunusheim is what we feel
There was and is and will ever be the trust in ancient gods.

The trust in honour,
Strength and wisdom.
The trust in ourselfs.
Where the essence arises of what youre listening.

Through the darkest path of wooden labyrinths
The oldest ghosts still wander,
Terrifying all the living,
That dare stay alone at night.

If you think about ancient tales and their antecedents,
Then you should stop and recognize,
That they still rest in nebular.
Into the deep the fog is creeping to where the trees stood once before.

The brook is forcing its way down,
Obliged the slope and nothing more.
It saves its inhabitants by the wooden wall,
Wich will never fall.

Taunus the land of the wooden
Mode a Taunus the home of the deer
Taunus the ravens eyrie a
Taunusheim is what we feel
* BACK TO TOP *
6.  Followed By The Raven
Followed by the raven,
By rain, by wind with might.
Followed to the mountain,
To Raven-Forest-Ever-Night.

Raven the unknown being,
The mighty beating wings,
Black eyes are always seeing,
The real and unreal things.

The spirit of the black bird,
Knows to fly between water and sky.
The spirits of the black birds,
Are screaming from the halls of valhall.
Look up to the snowy forest,

Which is to see in the great white hills.
Flying down a creature to the frozen lake,
Croaking loud it is singing his hymn.
Fog is stroking meadows and the trees,

No more living are now to see.
The gliding raven is looking to his fellow,
The gods called him Munin.
Night by night the ones flying to north and south,

The other to east and west.
Odin is sitting on his wooden throne,
Hoping they will come back.
No one could ever take his greatness,

So often they had tried.
They called him bird of death
And tried to seek his might.
But they never reached their aim,

He's still what he had always been.
The bird of strength, the bird of wisdom,
The black bird of the north.
* BACK TO TOP *
7.  Die Reise Zum Aar
Der Njord versah das Meer mit dem Sturm,
der ihn fuhrte aus Heimdals Schlund.
Da verschlang ihn der Nebel mit all seinen Mannen,
das Feuer erlosch, die Fackel, die Fackel wart stumm.

Rauh warn die Barte der Manner,
so rauh die Kraft ihres Leibes,
doch der Met in den Fassern war golden
und suss wie der Schoss eines Weibes.

Der Njord versah das Meer mit dem Sturm,
der ihn fuhrte aus Heimdals Schlund.
Da verschlang ihn der Nebel mit all seinen Mannen,
das Feuer erlosch, die Fackel, die Fackel wart stumm.

Rauh sind die Barte der Manner,
so rauh die Kraft ihres Leibes,
doch der Met in den Fassern ist golden
und suss wie der Schoss eines Weibes.

An fremdes Ufer lockt Handel und Land,
ein warm Lager fur Reiter und Pferd.
Und ein Weib uns dort sehnlichst erwartet,
doch in der Ferne warten zehnhundert.

Auch im heftigsten Sturm singen wir unsre
Lieder gegen Eis und Regen gelenkt.
Kein Gott hat je einen Sturm geschickt,
der unsre Schiffe bricht und versenkt.

Das Segel gebrauchen zu erreichen den Aar,
so bleibt doch eins gewiss.
Fuhrt unsere Reise nicht mehr zuruck,
das volle Horn in Odins Halle uns sicher ist.
* BACK TO TOP *