Eisregen: Knochenkult Lyrics
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1. Stahlschwarzschwanger
Seit 12 Tagen bin ich gereist
Doch nur bei Licht, der Nacht zum Trotze
Ich bin der Sonne schA¶nstes Kind
Weil mich ihr Schein... Weil mich ihr Schein zum Leuchten bringt
Des Nachts schlief ich im Staub der StraAYe
Mein Antlitz dem Monde abgewandt
Will nie mehr seine bleiche SchA¶nheit sehn
Will nie mehr kalt... will nie mehr kalt im Dunkeln stehn
Sonnenlicht, reinige mich
Brenne dich tief ein, unter die Haut
Vertreib die Schatten, die mir so vertraut
Sonnenlicht, errette mich
LA¶sch die SA¼nden, Wasch mich rein
Will immer treu dein Diener sein... dein Diener sein... Dein Diener
Doch das Sonnenlicht reinigt mich nicht
War zu tief im Abgrund, ein Teil davon
Stahlschwarzschwanger, des Todes Sohn... des Todes Sohn... des Todes
Sonnenlicht, es trifft mich nicht
Schwarz wie die Nacht, selbst am helligten Tag
Doch das Dunkel im Herzen, egal was kommen mag
Ich bin der Sonne wirklich zugetan
Schau aufmerksam die Welt bei Lichte an
Und weine, weil es mich nicht wA¤rmen kann
Ich bin allein, so allein in meiner Haut
Nur der Hunger lA¤sst mich aufrecht stehn
Treibt mich vorwA¤rts, lA¤sst mich niemals untergehn
Ich weiAY genau wie ich ihn stillen kann
Mit einem Leben - Egal ob Frau, ob Mann
Schaut zu, wie der Nachmittag stirbt
Die ersten abendnebel ziehen auf
Um mich herum das Licht verglA¼ht
Als ob es mich das letzte Mal berA¼hrt
Doch das Sonnenlicht reinigt mich nicht
War zu tief im Abgrund, ein Teil davon
Stahlschwarzschwanger, des Todes Sohn... Des Todes Sohn... Des Todes
Und dann Endlich das reine Schwarz
Benetzt das trocken Auge taufrisch
FA¼llt die Lunge mit neuem Leben
Gedeckt die Welt als Gabentisch
Seit 1000 Jahren bin ich gereist
Bei Mondeslicht, dem Tag zum Trotze
Ich bin des Nachtwinds schA¶nstes Kind
Weil mich sein Hauch... weil mich sein Hauch zum Leben bringt
* BACK TO TOP *
2. Treibjagd
Ich wurd geboren um zu herrschen
Aœber die feine Damenwelt
Und jeder, der sein Weg nur kennt
Und der es stets beim Namen nennt
Aœber dem Gesetz steht mein Leben
In roten Lettern BlutgetrA¤nkt
Nennt mich die Allmacht heiligen Todes
Die Sehnen sacht vom Fleische trennt
Treibjagd - Die ganze Stadt ist mein Revier
Treibjagd - Der Mensch das schA¶nste Schlachtgetier
Treibjagd - Ich bin die Klinge, ich bin das Beil
Die Jagd, Mein Sieg und Seelenheil
Und wenn der Mond am Himmel lodert
Zieht magisch mich das Dunkel an
Bin gut gekleidet, frisch bewaffnet
Ich bin ein schicker Sensenmann
Ich mag es, wenn das Wild sich wehret
Verletzt sich auch voll Blut beschmiert
Die Jagd selbst ist ein RiesenspaAY
In der sich froh mein Geist verliert
Treibjagd - Die ganze Stadt ist mein Revier
Treibjagd - Der Mensch das schA¶nste Schlachtgetier
Treibjagd - Ich bin die Klinge, ich bin das Beil
Die Jagd, Mein Sieg und Seelenheil
Manchmal wenn ich in Fleisch gebadet
Und fremdes Blut im Auge brennt
Dann Danke ich dem Herrn dafA¼r,
Dass er mich auch sein Werkzeug nennt
He Du! Herzblatt! Mit schA¶nen roten Haaren
Noch lA¤chelst du ganz ungeniert
Du fA¼hlst dich scheinbar sicher hier
Doch kommt der Tod alsbald zu dir
Treibjagd - Die ganze Stadt ist mein Revier
Treibjagd - Der Mensch das schA¶nste Schlachtgetier
Treibjagd - Ich bin die Klinge, ich bin das Beil
Die Jagd, Mein Sieg und Seelenheil
* BACK TO TOP *
3. Erscheine
Im Traume sprach der Herr zu mir,
"in 13 Tagen werd ich wiederkehren
sei meine Klinge, sei mein Werkzeug
befreie mich durch Opferblut
HA¤ute einen Menschen jeden Tag
Von heute an bis in 2 Wochen
WA¤hle sorgsam aus das Fleisch
Dann schenk mir seinen Lebenshauch
Dann, wenn 13 fA¼r mich starben
Steig herab zum Strand im Norden
Dort, wenn erst die Nacht anbricht,
werd ich aus Himmels Abgrund steigen
und dann, mein Sohn, wird's dir entlohnt
all das Blut, das du vergossen
wirst an meiner Seite stehn
und die Welt wird untergehn."
Erscheine! - Sei mein Herr und fA¼hre mich
Erscheine! - Doch heilig sei der Tod durch dich
Denn diese Welt braucht keinen Retter
Nur den Henker, der sie fA¤llt
Sei die Hand, die ihre Achsen bricht
Erscheine, Herr und Leite mich
Erscheine!!...Erscheine!!
Und so wurd ich TodesjA¼nger
WA¤hlte frisch aus, das Opferblut
Jede Nacht vergoss ich reichlich
Der Fluss darf nie zur Neige gehn
Ich bin das Herz der Auferstehung
Der Handwerker im Fleischabteil
Derer zwA¶lfe sind bereits gefallen
Durch Meisterhand und Schlachterbeil
Doch Sie sind mir auf den Fersen
Die Blutspur wird sie zu mir fA¼hren
Jagen mich seit jenem Tage
Kann bereits JA¤gers Atmen spA¼ren
Doch zuvor find ich das letzte Opfer
Sein Blut bereitet Hass den Weg
Ich schlag mich durch bis an den Nordstrand
Wo Heilands Ankunft von statten geht
Dort fassen mich die vielen HA¤scher
1000 Waffen auf mich angelegt
Ich knie nieder auf Sandboden
Der Blick sich himmelwA¤rts bewegt
Und dann...
... geht der Tag
Die Nacht kommt
Sturm zieht auf
Der Nebel steigt
Wolken verglA¼hen
Dort, ein Licht am Himmel
Erscheine...
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4. Das Liebe Beil
Beil - Das Beil - Ich liebe das Beil
Beil - Das Beil - Ich liebe mein Beil
FrA¼her war ich dem Messer zugetan
Dessen scharfen Biss, seinem schlanken Schnitt
Wie es das Fleisch zerteilt hat
Durch Sehnen sanft, wie durch Butter glitt
Manchmal hab ich auch die SA¤ge benutzt
1000 fiese ZA¤hne, groAYes Wundenmal
Sie war lieblich auf ihre schroffe Art
Doch als ich das Beil entdeckte, wurde sie mir egal
Beil - Das Beil - Ich liebe das Beil
Beil - Das Beil - Ich liebe mein Beil
FrA¼her hab ich oft die Pistole benutzt
Ihr dumpfer Knall, der strenge Pulverdampf
Wie feucht sie das Fleisch zerfetzte
Ich liebte ihre Schnelligkeit
Dann kam die Axt
Ihr harter Hieb,
wie er Knochen zermalmte
bis nur noch Brei A¼brig blieb
Doch sie war unhandlich
Ihr Gewicht wog zu viel
Und so endlich leibhaftig, kam das Beil ins Spiel
kam das Beil ins Spiel
Beil - Das Beil - Ich liebe das Beil
Beil - Das Beil - Ich liebe mein Beil
Heute weiAY ich nicht, was ich all die Jahre tat
Als das Beil noch nicht in mein Leben trat
All die andren Waffen - nur Ausschussware
Nur das Beil ist wahrhaftig, gutheilig und hart
Ich kA¼sse seine Schneide, den hA¶lzernen Schafft
In ihm selbst liegt Ehre aus sauberer Kraft
Streichle zA¤rtlich den Stahl, so kA¼hl und glatt
Diese metallische Wahrheit, die scharfe Krallen hat
Diese metallische Wahrheit, die scharfe Krallen hat
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5. 19 Na¤gel Fa¼r Sophie
Welch wunderschA¶ne Frau
Und ich dachte, sie sei mein
Sie hat mir ja auch gehA¶rt
Doch eben leider nicht allein
Ein Engel mit rotem Haar
Sein Name war Sophie
Ich hab alles fA¼r ihn getan
Doch geliebt hat er mich nie
All die Jahre hab ich es verdrA¤ngt,
dass ich vielleicht nicht der Einzige bin,
der ihr seine Liebe schenkt
und in ihren KA¶rper dringt
Doch irgendwann nach ein paar Jahren
Da stA¼rzte es ein, das Haus der LA¼gen
Mit einem Mal hab ich alles erfahren,
dass da noch 19 MA¤nner neben mir waren
Aus Liebe wurde Hass im selben Augenblick
Ich verlor fast den Verstand
Dann fA¼hrt kein Weg zurA¼ck
Ich suchte mir 19 NA¤gel aus gehA¤rtetem Stahl
Jeder von ihnen ein 30 Zentimeter langer rostfreier Totenpfahl
19 NA¤gel - 19 NA¤gel fA¼r Sophie
Sie blutet aus 19 LA¶chern - so heftig wie noch nie
Ich schenk ihr 19 NA¤gel - 19 Mal rostfreier Stahl
Doch erst nagel Nummer 19 beendet ihre Qual
2 fA¼r die Augen, 2 fA¼r die Ohren
2 werden sich in Hals und Zunge Bohren
2 durch die HA¤nde, in die Unterarme
Sie nimmt Gestalt an, staffier die Dame
2 fA¼r die Knie
FA¼r jedes Schienbein 2 gemeine
Durch die FA¼AYe wird sich Stahl mit heiAYem Blut vereinen
bleiben 2 fA¼r die BrA¼ste
Und der letzte Nagel noch, reserviert fA¼r den Platz zwischen den Beinen
FA¼r jenes feuchte, tiefe Loch
Doch bevor der Stahl kam, da gestand ich Sophie
All ihre 19 Liebhaber - Ich tA¶tete sie
Vor ihrem Ableben, da hab ich sie gefragt,
ob es sich lohnt fA¼r dich zu sterben
"nein", haben sie gesagt
So erhielt ich...
... 19 SchA¤del - 19 SchA¤del fA¼r Sophie
All ihre 19 Lover, so leblos wie noch nie
Ich schenk ihr 19 SchA¤del - 19 Mal durch Berg und Tal
Doch mit SchA¤del Nummer 19 beginnt erst ihre Qual
19 NA¤gel - 19 NA¤gel fA¼r Sophie
Sie blutet aus 19 LA¶chern - so heftig wie noch nie
Ich schenk ihr 19 NA¤gel - 19 Mal rostfreier Stahl
Doch erst nagel Nummer 19 beendet ihre Qual
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6. Sei Fleisch Und Fleisch Sei Tot
HA¶rst's Fallbeil sA¤useln
Schwingt sein Liedlein
Wart, nicht mehr lange
Ehe Stahl den Hals bestreicht
Wertlos, vom Wind vertrieben
Einer von vielen
Dem Schwarm entrissen
Der Zeit im Traum entrA¼ckt
Bar sind die Knochen
Dreh'n sich einsam
Zwei Dutzend ZA¤hne noch
Fleischlos ruhend sanft
Fallbeil tanzt unten
Schnitzt sein Signum
Streicht tief und tiefer
Trennt Kopf vom lebend Rest
Lass Blut reich flieAYen
Nahrhaft, quellrein
Spritzt eilig Muster
Ehe Herzens Kraftwerk blind versagt
Wo Blut sich absetzt
Fein zerrieben
Muskeln einst Blendwerk
Nichts geblieben
AuAYer der Knochen mahnend Thron
Der Knochen Thron
Quietschend verendet
So bahr zur Nacht hin
Auf den Fleischsack
Der, seelenlos, dem Tier entsagt
SchA¶n ist er nicht
Dein bleicher Leichnam
So blass und kraftlos
Die einstmals zierend weiAYe Haut
Doch selbst im Leben -
SchA¶n war'n die Anderen
Die dich anstarrten
den Dreck an dir abrieben
Sei Fleisch und Fleisch sei tot
Sei froh, dass du entsagtest jenem
Was nichts dir gab, nie geben konnte
Bis auf den Rest, der unterging...
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7. Schwarzer Gigolo
Sie ist fast 70 Jahre alt
Doch in ihren Augen lodert Glut
Ihr welker Leib scheint in Flammen zu stehn
Und ein StA¼ck des Weges werd ich mit ihm gehn
Und ein StA¼ck des Weges werd ich mit ihm gehn
Ich ficke sie bei Kerzenschein
Ihr ParfA¼m stinkt penetrant
FlA¼ster geile Dinge ihr ins Ohr
So wird sie Wachs in meiner Hand
Ich lieb ihn nicht, diesen alten KA¶rper
Was ich liebe ist allein sein Geld
Und wenn das Fleisch lA¤ngst schon verfault
Bereichert sein Erbe meine Welt
Ich bin ein finsterer Gigolo
Mich lieben reife alte Damen so
Ich bin ein schwarzer Gigolo
Doch werd ich erst im Testament bedacht
Wird die alte Dame einfach umgebracht
Ich bin ein fieser Gigolo
Ein Todesengel, mit strammem Po
Ich bin ein finsterer Gigolo
Heut ist ein Tag zum feiern
In aller FrA¼h war sie beim Notar
Nun bin ich ganz allein ihr Erbe
Ist das nicht wirklich wunderbar?
Ich reiche ihr ein GlA¤schen Wein
Das Gift darin hat sich gelA¶st
Ich schenke ihr ein weitres ein
Dieses wird ihr letztes sein
Als sie leidvoll sich am Boden windet
Da A¶ffne ich ihr aller Wert
Ich tanze nackt in ihrem Blut
Sie verreckt, mir geht es gut
Ich bin ein finsterer Gigolo
Mich lieben reife alte Damen so
Ich bin ein schwarzer Gigolo
Doch werd ich erst im Testament bedacht
Wird die alte Dame einfach umgebracht
Ich bin ein fieser Gigolo
Ein Todesengel, mit strammem Po
Ich bin ein finsterer Gigolo
Ich bin ein finsterer Gigolo
Mich lieben reife alte Damen so
Ich bin ein schwarzer Gigolo
Doch werd ich erst im Testament bedacht
Wird die alte Dame einfach umgebracht
Ich bin ein fieser Gigolo
Ein Todesengel, mit strammem Po
Ich bin ein finsterer Gigolo
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8. Sa¼ayfleisches Nachtgebet
Du ahnst nicht, was im Keller lauert
In Stahl geschlagen, hasserfA¼llt
Gebettet in der SchwA¤rze Hauch
Die seinem Atem KA¤lte schenkt
Bei Tageslicht verharrt es stille
Doch wenn der Mond den Thron erklimmt
Wenn drauAYen drall das Dunkel sinkt
SA¼AYfleisches Nachtgebet erklingt
Ein Herz so kalt wie Todesfinger
Schenkt eisern Leben seinem Leib
Der schreit und wimmert blind vor Wut
Bis Morgenrot die Nacht besiegt
So wache ich von Furcht ergriffen
Wie meine Ahnen mir gelehrt
Auf das er halten mA¶ge [...]
Der Stahl, der es vom Leben trennt
Das Nebelheer wird kaum gelichtet
Der neue Winter steht bevor
Wenn Sonnenlicht zum Boden sinkt
SA¼AYfleisches Nachtgebet erklingt
So viele Jahre vergehen einsam
Nur wenig A¤ndert sich hier drinnen
Dort, wo des Grauens Wiege steht
Wo sich die Zeit kaum vorwA¤rts dreht
Seit ein paar Wochen wA¤chst die Furcht
Denn etwas GroAYes steht bevor
SchweiAY rinnt in langen Bahnen abwA¤rts
LA¤sst meinen KA¶rper Wachsam sein
Selbst bei Tage hA¶r ich es klagen
Find keinen Augenblick mehr Ruh
Ich spA¼re, wie es sich hat vorbereitet
Mach meine mA¼den Augen zu
Dann bersten Ketten die lang' hielten
Etwas kriecht zu mir empor
Und als es meine Seele trinkt
SA¼AYfleisches Nachtgebet erklingt
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9. Das Letzte Haus Am Ende Der Einbahnstraaye
Heut werden wir ein Filmchen drehn
In welchem wir Menschen zu Tode quA¤len
Ein Drama, das das Leben schreibt
Welches Perversionen im Detail dir zeigt
Wir werden den Snuff-Mythos wieder beleben
Nach Realisierung kranker Phantasien streben
Ein Film ohne Handlung nur mit blanker Gewalt
LA¤sst selbst das heutige Publikum nicht kalt
Darsteller werden auf der StraAYe rekrutiert
Das Casting auf A¤uAYerliche Reize reduziert
Nur ein schA¶ner KA¶rper bringt Befriedigung
Bringt man ihn langsam vor der Kamera um
Heut wurde die erste Szene abgedreht
Eine junge Dame in kleine Teile zerlegt
Es wurde gefilmt bis weit nach Mitternacht
Der erste Mord in HD anschaubar gemacht
Und das kalte Auge der Kamera nimmt jeden einzelnen Blutstropfen war
Und das starre Auge der Kamera sieht deine inneren Werte, denn sie liegen offen vor ihm da
3 Wochen haben wir das richtig genossen
FA¼r die Kunst wurde sehr viel Blut vergossen
Mit jedem neuen Tag wuchs unser Meisterwerk
Dazu proportional der Leichenberg
FA¼r den Filmtitel wA¤hlte ich folgende Phrase:
"Das Haus am Ende der EinbahnstraAYe"
Als der Film auf einem Festival lief
Stand man sich danach die hacken schief
"Das letzte Haus" - Ein Hit auf dem Heimkinomarkt
Und niemand hat nach dem Verbleib der Darsteller gefragt
Doch eine A¤ltere Frau hat ihre Tochter erkannt
Die vor ein paar Monaten ganz Spurlos verschwand
Da hat man unsre Filmcrew einfach eingesperrt
Uns damit die Chance auf ein Sequel verwehrt
So muss die Nachwelt ein paar Jahrzehnte warten
Auf "Das letzte Haus 2" der Leichengrotten
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10. Knochenkult
Ich hab das Licht geschaut
Zum Dank bin ich fast blind
Gebrandmarkt mich sein schwarzes Feuer
Das tobt obgleich der Blutbach rinnt
Mein KA¶rper tanzt im Fieberschauer
Im Selbstreflex sein Muskelspiel
Blitzeblank die Nervenbahnen
Das was ich wollte, wog zu viel
Erreich den Fixpunkt
Die Lichtung nah dem Knochenwald
Von der ich Rettung mir erhoffte
VerheiAYung durch das Dunkel schallt
Das Seelenheil ist weit entfernt
Denn wenn die Knochen von dir weichen
BetrA¼bt dich jenes finstre Loch
Wo sich anstaut das Fleisch der Leichen
Dort wo sich Knochen lautstark drehn
Befreit vom Fleisch, von allen SA¼nden
Wo jeder Weg zu Ende geht, weil selbst der Wind nicht weiter weht,
Leg ich mich voller Ehrfurcht nieder
Und jedes Glied ward mir gebrochen
So lass mich sterben wA¼rdevoll
Ich beuge mich dem Kult der Knochen
Ich beuge mich dem Kult der Knochen
Ich beuge mich dem Kult der Knochen
Es ist kaum zu ertragen
Das erste Jahr der Blindheit
Schmutzstarrend unter Menschenvolk
Reinheit durch VergA¤nglichkeit
LA¤ngst tA¶te ich vollkommen wahllos
Denn jedes Opfer hat sein Nutz verdient
Und so fA¤llt dem Tod anheim
Was fA¼r sein dummes Leben zA¤hlt
Ich bade mich im Menschenblute
Und bin doch selbst nur Fleisches Abschaum
Soviel auch meine Sense niedermA¤ht
Mein Leben selbst ein Traum im Alptraum
So irrt der Blick gewandt nach innen
Und sucht den Weg zum Knochenwald
Bieg an dem Fleischmeer sorgsam ab
Dort wo der Blutbach laut erschallt
Dort wo sich Knochen lautstark drehn
Befreit vom Fleisch, von allen SA¼nden
Wo jeder Weg zu Ende geht, weil selbst der Wind nicht weiter weht,
Leg ich mich voller Ehrfurcht nieder
Und mein Wille ist gebrochen
So lass mich sterben gnadenvoll
Ich beuge mich dem Kult der Knochen
Ich beuge mich dem Kult der Knochen
Ich beuge mich dem Kult der Knochen
Der Kult selbst lA¤sst mich hell erglA¼hn
Zieht mir das Fleisch vom heilig Knochen
LA¤sst meinem Blute seinen Lauf
Wo A¼berall Styx Bahn gebrochen
Aus blutend Kunst von Eigenschlachtung
So schA¶n verreckt in rA¶chelnd Atem
Lebend ging - ward nie mehr gesehn
Wo Knochen blank am Boden drehn
Wo Knochen blank am Boden drehn
Knochenkult
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11. Blut Ist Leben
[Bonus track]
Ich bin der Meister des TA¶tens
Die Nacht wird stA¤rker sein
Als die SchA¤bigkeit des Lebens
Lass mich ankern in deinem schlagenden Herzen
Und ich werde dir die Seele nehmen
Ich bin Gott - Diese FA¤ulnis
Bin der Meister der Nacht und des sA¼AYen Leidens
Gott ist LA¼ge
Fleisch ist SA¼nde
Blut ist Leben
Spuck deinen Gott an - christliche LA¼gen der Barmherzigkeit
Ich werde sterben, wenn meine Zeit gekommen ist
Ich werde auferstehen, aus der Reinheit des Todes
Spuck deinen Gott an - christliche LA¼gen der Barmherzigkeit
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